Andromède

HÖHEPUNKTE DER MISSION

Die Andromède-Mission mit Claudie Haigneré aus Frankreich, der ersten europäischen Astronautin, die zur Internationalen Raumstation ISS reiste, begann am Sonntag, den 21.Oktober 2001.

Claudie Haigneré, Victor Afanassiev und Konstantin Kozeev, beide aus Russland, wurden um 8:59 GMT auf einer Sojus-Trägerrakete vom Kosmodrom Baïkonur in Kasachstan gestartet. Sie haben am Dienstag, den 23.Oktober 2001 um 10:43 Uhr (GMT) an der Station angedockt.

Der Zweck dieses Fluges war es, das Sojus-Raumschiff zu ersetzen, das als Rettungsboot auf der Internationalen Raumstation dient. Das Raumfahrzeug muss alle sechs Monate ausgetauscht werden, da die Batterien, Solaranlagen und das Treibmittel des Raumfahrzeugs beschädigt sind.

Obwohl die Sojus-Raumsonde maximal drei Besatzungsmitglieder aufnehmen kann, sind nur 2 Besatzungsmitglieder erforderlich, um die Sojus tatsächlich zu fliegen.

Aus diesem Grund werden solche Flüge als ‚Taxiflüge‘ bezeichnet. Die Mission wurde vom französischen Forschungsministerium initiiert und unter der Leitung der französischen Raumfahrtagentur CNES in enger Zusammenarbeit mit der ESA und dem DLR durchgeführt.

Während der Andromède-Mission wurden zehn Hauptexperimente durchgeführt, wobei vier Schülerexperimente mit einigen der Hauptexperimente verbunden waren.

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