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Heather Hartline-Grafton, leitende Analystin für Ernährungspolitik und Forschung bei FRAC, Dr.PH ., R.D., wiegt auf die Beziehung zwischen Gesundheit und Ernährungsunsicherheit.

Adipositas weiterhin eine große gesundheitliche Herausforderung in den USA Was sagt die neueste Forschung über Ernährungsunsicherheit und Fettleibigkeit?

Das Ausmaß der Forschung zu Ernährungsunsicherheit und Fettleibigkeit ist in den letzten 20 Jahren erheblich gewachsen, und ein Großteil dieser Forschung wird im Bereich Fettleibigkeit auf der Website von FRAC behandelt. Insgesamt zeigen die stärksten und beständigsten Beweise ein höheres Risiko für Fettleibigkeit bei ernährungsunsicheren Frauen. Die Evidenz ist für Kinder und Männer gemischt, aber Fettleibigkeit und Ernährungsunsicherheit koexistieren oft in diesen Populationen.

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum ernährungsunsichere Menschen anfällig für Fettleibigkeit und schlechte Ernährung sind, darunter:

  • begrenzte Ressourcen, um angemessene oder gesunde Lebensmittel zu erhalten;
  • mangelnder Zugang zu gesunden, erschwinglichen Lebensmitteln;
  • Mangel an Ressourcen, um Geräte und Utensilien zum Aufbewahren und Kochen von Lebensmitteln zu erhalten;
  • Zyklen von Nahrungsentzug und übermäßigem Essen;
  • hohes Maß an Stress, Angstzuständen und Depressionen; und
  • weniger Möglichkeiten für körperliche Aktivität.

Welche neuere Forschung haben Sie gesehen, die die Zusammenhänge zwischen Ernährungsunsicherheit und ernährungsbedingten Krankheiten zeigt?

Es gibt eine große Anzahl von Untersuchungen zu den Auswirkungen von Ernährungsunsicherheit auf die Gesundheitsergebnisse. Viele ernährungsbedingte Krankheiten – Diabetes, Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Fettleibigkeit — wurden mit Ernährungsunsicherheit in Verbindung gebracht.

Was ich in den letzten Jahren besonders interessant fand, ist die Forschung zu Ernährungsunsicherheit und Diabetes-Outcomes. Es gibt Hinweise darauf, dass Erwachsene mit Diabetes, die ernährungsunsicher sind, eher eine schlechte Glukosekontrolle haben. Erklärungen hierfür können die kostenbedingte Unterbeanspruchung von Medikamenten oder die Nichteinhaltung von Verschreibungen sein, z., Dosen überspringen, weniger Medizin nehmen oder das Füllen oder das Nachfüllen von Vorschriften verzögern; Aufschieben der vorbeugenden oder erforderlichen medizinischen Versorgung; oder auf die Lebensmittel verzichten, die für diabetische Diäten benötigt werden.

Eine schlechte Glukosekontrolle kann kurz- und langfristig zu gesundheitlichen Komplikationen sowie zu einer verstärkten Nutzung des Gesundheitssystems führen. Dies ist nur ein Beispiel für die Auswirkungen, die Ernährungsunsicherheit auf die Gesundheit und das Wohlbefinden einer Person haben kann – und auf das Gesundheitssystem.

Was können registrierte Ernährungsberater und Angehörige der Gesundheitsberufe angesichts der Zusammenhänge zwischen Ernährungsunsicherheit und ernährungsbedingten Krankheiten tun, um diese Probleme anzugehen?

Bildschirm und eingreifen! Das Screening auf Ernährungsunsicherheit ist im Gesundheitswesen von entscheidender Bedeutung und sollte auf dem Radar aller Fachkräfte für Ernährung und Gesundheitswesen stehen.

FRAC und die American Academy of Pediatrics haben kürzlich Addressing Food Insecurity: A Toolkit for Pediatricians veröffentlicht. Während dieses Toolkit auf die Kinderärzte und Gesundheitsdienstleister ausgerichtet ist, die Kindern dienen, gilt die übergreifende Botschaft über die gesamte Lebensspanne hinweg: Mit Hunger Vital Sign ™ oder einem ähnlichen Screening-Tool nach Ernährungsunsicherheit suchen und diejenigen, die positiv screenen, mit dem Bund verbinden Ernährungsprogramme und andere Lebensmittelressourcen. Diese beiden Schritte können die Gesundheit und das Wohlbefinden gefährdeter Patienten verbessern.

Erfahren Sie mehr über die Beziehung zwischen Hunger und Gesundheit heute.

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